
Heute für Euch gelesen:
„Bibliotheca Mystica“ aus dem Hause „EMA – Egmont Manga & Anime“ basierend auf der Light-Novel „Dantalian no Shoka“ vom japanischen Autor Gakuto Mikumo (Genjuuza) mit den Zeichnungen von Chako Abeno (Chrome Breaker) und dem Charakterdesign von G-Yusuke.
Story:
Hugh Anthony, auch kurz „Huey“ genannt, erbt von seinen büchernärrischen Großvater Wesley ein riesiges Anwesen mit einer geheimen Bibliothek namens Dantalians Archiv.
Dort sind jede Menge magische und mysteriöse Bücher gelagert, die vom Bösen niedergeschrieben wurde und für die Menschheit gefährlich sein können.
Mit dem Antritt des Erbes merkt er allerdings auch die Verantwortung und Verpflichtung, die fortan auf seinen Schulter lastet. Zusammen mit dem immer schwarzgekleideten Mädchen Dalian, die über spezielle Kräfte verfügt, bereist er nun geheimnisvolle Orte um so die in alle Winde verstreuten gefährlichen, verbotenen und magischen Bücher zu suchen und sicher zu stellen.
Eine mysteriöse, geheimnisvolle und gefährliche Geschichte beginnt.

Aufmachung:
Am Anfang von „Bibliotheca Mystica“ bekommen wir 4 Farbseiten spendiert, die ein schönes doppelseitiges Artwork beinhalten.
Die Panels klar gegliedert und größtenteils rechtwinklig angeordnet. Selbst ein Überschreiten der Panelgrenzen durch Lautworte oder Sprechblasen sucht man zwar nicht vergebens, aber finden tut man sie auch nicht oft. Die Lautworte werden relativ oft benutzt und blieben im japanischen Original mit übersetzten kleineren Lautworten darunter.
Ab und an werden uns auch ganzseitige Illustrationen geboten. Das Buch wirkt insgesamt sehr dunkel und mysteriöse, was eindeutig an der häufigen Verwendung der Farbe „Schwarz“ liegt.
Die Charaktere wirken allesamt sehr erwachsen und realistisch, trotz des fantastischen Einschlags der Geschichte. In ganz wenigen Momenten von „Bibliotheca Mystica“ bekommen wir trotzdem die typischen japanischen Verniedlichungen zur Verdeutlichung bestimmter Situationen geboten.
Fazit:
Wenn Ihr eine mysteriöse, ängstliche und blutige Geschichte lesen wollt, dann seid Ihr bei Bibliotheca Mystica genau richtig.
Die Charaktere sehen trotz ihres erwachsenen und realistischen Aussehens sehr süß aus. Auch der Kleidungsstil, der dem 19. Jahrhundert entspringen müsste passt sich wunderbar in die mystische Grundstimmung ein. Und trotz des ernsten und dunklen Themas finde ich einige von Dalians vielen Gesichtsausdrücke total zum kaputtlachen, was sie einfach zu einer liebenswerten Person macht.
„Bibliotheca Mystica“ ist ein sehr toller Mix aus Mystik, Horror, Witz, Detektivgeschichte und einer Menge Blut! Und ich muss sagen: Ich liebe diese Zusammensetzung.
Ich mag den Manga sehr und kann Ihn jedem Fan einer der genannten Mix-Zutaten nur wärmstens empfehlen! Allerdings finde ich auch, dass er nichts für schwache Nerven ist und für Leser unter 16 Jahren nicht unbedingt geeignet ist.
Die Unentschlossenen finden HIER eine erste Leseprobe.
Kuss, Kuss

Eure
Tinkabellee
Vielen Dank an EMA – Egmont Manga & Anime für die Überlassung eines Rezensionsmusters.








eine sehr gute serie. anfangs war ich etwas skeptisch, wegen dem kindlichen aussehen der haupfigur, aber man wird ja schnell eines besseren belehrt, da die zeichnungen doch sehr blutig werden können.
trotzdem eine sehr sehr gute story und ich kann diese serie allen nur sehr ans herz legen
Ich hatte ja schon oft gehört, dass der Manga wirklich gut sein soll, und hab mir gleich einmal den 1. Band gekauft. Allerdings habe ich dann bemerkt, dass es echt richtig blutig zugeht, ich glaube ich lasse das mal lieber… xD