...Erstellt am 01.02.2012 by Tinkabellee 1 Comment

Haruka und der Zauberspiegel (Anime) 00

Heute für Euch geschaut:

„Haruka und der Zauberspiegel“ aus dem Hause „Animaze“ von dem japanischen Regisseur und Videospieldesigner Shinsuke Sato (unter anderem: Tekken 4, The Princess Blade).

 

Story:

Als Kind erzählte Haruka’s kranke Mutter ihr die Geschichte vom Gott Inari und dessen Helfern, die Füchse, die vergessene und verlorene Dinge der Menschen einsammeln und bei Opfergabe die Gegenstände wieder zurückbringen.Haruka und der Zauberspiegel (Anime) 01

Jahre später als die Mutter längst verstorben war und Haruka mit Ihrem Vater in einer neue Wohnung gezogen und ein neues Leben begonnen haben, erinnert sie sich daran und auch an den geliebten Handspiegel, den sie von ihrer Mutter geschenkt bekommen hatte.

Als ihr Vater sie mal wieder enttäuschte und versetzte machte sie sich auf den Weg zum Inari-Schrein um für das geliebte Erinnerungsstück zu beten.

Durch einen Zufall trifft sie dort auf ein fuchsähnliches Wesen, welches liegengebliebene Dinge einsammelt und da es auch Haruka’s Schlüssel mitnimmt, nimmt diese Verfolgung auf und landet prompt in einer fremden Welt.

Für Haruka beginnt nun ein fantastisches Abenteuer, mit dem sie nie gerechnet hätte.

 

Aufmachung:

„Haruka und der Zauberspiegel“ sieht dank modernster und sogar preisgekrönter CGI-Technik zuckersüß bis atemberaubend aus. Der ganze Film mit all seinen vielen Figuren und der aus allerlei Krimskrams zusammengesetzten Welt ist so wunderbar bunt und detailliert dargestellt, so dass man sich richtig in fast jede Situation verlieben könnte. Auch die dunklen und bedrohlichen Momente sind wunderbar gestaltet und bestätigen den harmonischen Gesamteindruck des Films.

Haruka und der Zauberspiegel (Anime) 02Die Charaktere selbst sind allesamt fantasievoll gestaltet und passen optimal in die wunderschöne geschaffene Zauberwelt. Haruka ist das typische unschuldige Schulmädchen und Theo das knuddelig süße Fabelwesen, die perfekte Hauptbesetzung für die Geschichte rund um den Handspiegel.

Insgesamt gesehen bietet uns „Haruka und der Zauberspiegel“ ein kunterbuntes und aufgrund der hohen Auflösung sehr knackig klares Bild, was den vielen kleinen Details gut tut.

Die Synchronisation ist wieder einmal klasse gelungen und auch die Animationen passen meist zum gesprochenem Wort. Auch die musikalische Untermalung fügt sich optimal dem fantastischem Geschehen an, ohne sich  jedoch zu sehr in den Vordergrund zu spielen. Auch das alte Grammophon mit seinem Klassiker passt perfekt zur Geschichte der liegengelassenen Sachen.

Die 3D-Version konnten wir leider aufgrund fehlender Geräte nicht testen.

 

Fazit:

Mit „Haruka und der Zauberspiegel“ bietet uns Animaze einen wirklich abendfüllenden Familienfilm, der Groß und Klein begeistern kann.

Haruka und der Zauberspiegel (Anime) 03

Auch die beinhaltende Messages über Freundschaft, Erinnerungen, Verantwortung für seine Sachen und Familie kommen perfekt uns spielerisch rüber.

Besonders schön an „Haruka und der Zauberspiegel“ finde ich das harmonische Gesamtbild und die Vermischung der asiatischen Mythologie und einem modernen Abenteueranime.

Den Film kann ich bedenkenlos jeder Familie und jedem Anime-Fan, der nicht unbedingt auf Hau-Drauf steht empfehlen!

Hier haben wir noch den japanischen Trailer für Euch:

Kuss, Kuss

Tinkerbell

Eure

Tinkabellee

 

 

Vielen Dank an Animaze für die Überlassung eines Rezensionsexemplars dieses tollen  Animes.

One Response so far.

  1. Lili sagt:

    Seitdem ich den Film 2010 bei Nippon Connection gesehen habe, suche ich schon die ganze Zeit erfolglos nach der DVD. Damals fand ich den Film sehr lustig und äußerst unterhaltsam. Dank Deines tollen Artikels weiß ich nun endlich, dass ich nicht nach ‘Oblivion Island’ sondern nach ‘Haruka und der Zauberspiegel’ hätte suchen müssen!
    Vielen Dank, Tinkabellee!

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