...Erstellt am 21.01.2012 by RealHeffer 4 Comments

Angel Beats! (Anime) 00

Heute für Euch geschaut:

Angel Beats!“ aus dem Hause „Universum Anime” von dem Studio P.A. Works (Professor Layton und die ewige Diva) nach der Idee von Jun Maeda (Hibiki no Mahō, Clannad).

Angel Beats! (Anime) 01Story:

Als Yuzuru Otanashi an diesem Abend erwacht, befindet er sich im Totenreich ohne genau zu wissen wieso und warum. Dafür weiß das mit einem Gewehr bewaffnete Mädchen „Yurippe“ weiß um so mehr und plappert wild darauf los.

Otanashi erfährt das er tot ist, hier in einer Zwischenwelt zwischen dem vergangenem und kommenden Leben steckt, in dieser Welt nicht sterben kann und und und. Vor Allem aber will Yurippe Otanashi dazu bringen Ihrer Rebellenfront, die zu diesem Zeitpunkt keinen wirklich festen Namen hat beizutreten und zu helfen den Engel auf den Sie zielt zu bekämpfen.

Doch das weißhaarige Mädchen auf das Yurippe zielt, scheint viel vertrauenswürdiger und harmloser als die wild daherredende Irre vor ihm. Leider wird Otanashi schnell von der schüchtern wirkenden Schulratspräsidenten vom Gegenteil überzeugt, denn diese reagiert auf die Anmerkung Otanashi’s nach der Unsterblichkeit damit ihn mit einer Art Schwert mitten ins Herz zu stechen.

Angel Beats! (Anime) 04Kurz darauf erwacht Otanashi wieder, diesmal allerdings im Krankenzimmer einer Schule, seine Kleider sind total blutgetränkt, aber er total unversehrt. Von Yurippe und ihrer unorganisiert wirkenden Truppe teilweise überzeugt schließt sich Otanashi erst einmal der Totenreichfront an.

Doch mit dem was Otanashi noch alles im Jenseits erleben wird, hätte er wohl nie gerechnet.

Aufmachung:

Angel Beats!“ ist einem sehr erwachsenem Stil gezeichnet, ohne dabei zu hart und nüchtern zu wirken. Mit den typischen Schulmädchenuniformen wirken die Mädels sehr sexy und kindlich, die Jung mit ihren lockeren Uniformen nicht wirklich viel ernsthafter.

Angel Beats! (Anime) 03Jeder einzelne der vielen Charaktere besitzt seine bestimmte Eigenschaften, die ihn von den anderen abhebt und unterscheidet. Durch die einheitlichen Uniformen wird diese Individualität nicht stark eingeschränkt, da man sie schon an bestimmten Merkmalen (Haarfarbe, Körperbau etc.) erkennen kann.

Das jede Figur auch ihre eigene tragische Geschichte hat, wird uns mal mehr oder weniger tragisch in Rückblenden oder Nebensätzen mitgeteilt. Vor Allem die Rückblenden kommen dabei sehr atmosphärisch dicht und düster daher, ohne zu finster dargestellt zu werden.

Soundtechnisch werden uns erstklassiger J-Pop, Schulbandmusik und sanfte Klavier-Balladen serviert, die erstklassig zur jeweiligen Atmosphäre passen und teilweise einen mitleiden lassen ohne das man den Text versteht. Auch bei Synchronisation wurde nicht geschlampt und alle Stimmen durchweg passen zu den jeweiligen Charakteren, ob barsch, befehlshaberisch oder schüchtern, alles sofort erhörbar.

Angel Beats! (Anime) 02Und obwohl das Ganze im Totenreich spielt und viel Leid, Dramatik und auch einiges an Gewalt zu sehen ist, werden komödiantische und romantische Momente nicht vergessen und bilden zusammen genommen ein wunderbares Ensemble.

Mein Fazit:

Auch wenn „Angel Beats!“ sehr abrupt anfängt und man sehr langsam erst dahinter kommt was hier wirklich Sache ist, weiß er sofort zu begeistern oder in welchem Film wird der Hauptcharakter schon in den ersten Minuten abgemurkst?

Der Zeichenstil, der Sound und die Mischung aus Leid, Trauer, Gewalt, Ballerorgien, Liebe und (Highschool-)Komödie machen den Anime zu einer perfekten Unterhaltung für (nicht ganz so) jung und alt!

Angel Beats! (Anime) 05Zur Zeit kenne ich nur die ersten 5 Folgen, aber da ich weiß es „nur“ 13 Folgen sind bin jetzt schon traurig bald Abschied von Yurippe und Ihrer Chaotenbande nehmen zu müssen. Auch befürchte ich das doch nicht alle Schicksale der Front-Mitglieder genauer beleuchtet werden können.

Wie schon gesagt hier ist für jeden etwas dabei und praktisch jeder Anime-Fan kann bedenkenlos zugreifen, außer er kann wirklich nichts mit der Totenreich und den Ballereien anfangen, sprich bis auf absolute Liebesmanga-only-Fans darf jeder zugreifen!

Und da mir der Sound von „Angel Beats!“ wirklich so gefällt, habe ich hier für Euch das textlose Opening, viel Spaß dabei:

Good night, good Fight

 

Euer

RealHeffer

 

Vielen Dank an Universum Anime für die Überlassung eines Rezensionsexemplars dieser genialen Anime-Serie.

Universum Anime Logo

4 Responses so far.

  1. […] Beats!“ ist eine wirklich saucoole Anime-Serie und nicht nur wir haben sie besprochen, nein auch unsere Partner von Gameplay Gamers haben es, aber es geht noch […]

  2. Balmung sagt:

    Gutes Review, du hast eigentlich nichts wichtiges vergessen, Angel Beats! ist ein Anime den man einfach gesehen haben muss, die Story ist mal etwas neues und er ist sehr emotional.
    Ich habe bis jetzt sehr viele Anime gesehen und dieser ist einer der wenigen bei denen mir am schluss dann doch die Ttränen kamen.
    Man merkt hier auch schon zu beginn das Key (Clannad, Air etc.) hier die Finger im spiel hat.

  3. Inken sagt:

    Die Review bringt es auf den Punkt.
    Angel Beats ist echt ein klasse Anime, den man gesehen haben sollte.
    Ich hab so einige Tränen beim Anschauen vergossen (besonders Folge 10 hat mir das Herz zerrissen – vor allem mit „Ichiban no Takaramono“ im Hintergrund).
    Wobei ich sagen muss, dass ich nicht sooo ein Fan von diesem Zeichenstil bin, aber er passt sehr gut zum Anime 🙂

  4. Jasmin sagt:

    Oh ja, dem Review stimme ich voll und ganz zu! Ich habe Angel Beats! damals noch mit japanischer Synchronisation und deutschen Untertiteln gelesen, aber als ich hörte, dass er hier zu Lande herauskommt, habe ich ihn mir relativ zeitnah gekauft. :>
    Die deutsche Synchronisation passt ziemlich gut; sie sind auf jeden Fall für jeden Charakter ziemlich stimmig gewählt. Und genau wie bei der japanischen Version, habe ich am Ende bei der deutschen Version geweint. Aber wer könnte das nicht, nachdem man die Geschichte von Angel Beats! kennt?

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