...Erstellt am 04.05.2017 by Makoto 0 Comment

Kuroneko: Fang mich! (Manga)

Heute für Euch gelesen:

Kuroneko: Fang mich!“ aus dem Hause „Egmont Manga“ von der japanischen Mangaka Aya Sakyo (Lass es uns tun, Liebesskizzen).

Kuroneko: Fang mich! (Manga)Zusammen wohnen?

Der berühmte Schauspieler Keiichi Kagami und der Requisitenbauer Shingo sind glücklich zusammen. Aber warum sagt Shingo dann zum gemeinsamen Wohnen eindeutig nein? Ganz einfach, er hat Angst! Vielleicht ist das Liebesleben der beiden dann nicht mehr ganz so aktiv, wie es im Moment ist. Keiichi ist natürlich schockiert über die klare Abweisung von Shingo und versucht ihn immer wieder, mit kleinen Tricks, doch noch dazu zu bringen, bei ihm einzuziehen. Shingo ist sich aber sehr unsicher. Da ist es naheliegend sich erst einmal einen Rat bei jemanden einzuholen, der sich damit auskennt und dafür muss sein Arbeitskollege Masato herhalten, der mit seiner Frau zusammenlebt. Der arme Masato wird fast von Fragen überhäuft, doch die wichtigste Frage ist, wie es mit dem intimen Leben der beiden aussieht. Als Shingo dann auch noch hört, dass dieses nun nicht mehr so erfüllt ist, wie am Anfang der Beziehung, fühlt er sich in seiner Vermutung bestätigt. Doch als sich Kagami nicht mehr meldet, bereut er es ein wenig nein gesagt zu haben. Zerknirscht über seine jetzige Situation überrascht ihn Kagami in seiner Wohnung. Durch das Versprechen, dass es täglich Action gibt wenn sie zusammen wohnen, willigt Shingo letztlich doch ein und das neu Leben der beiden beginnt.

Katzenjammer

Boys Love Fans, die viel intimen Kontakt der Figuren mögen werden die Kuroneko-Reihe von Aya Sakyo sicher schon kennen. Mit „Kuroneko: Fang mich!“ erscheint ein weiterer Teil dieser Serie in Deutschland, welcher mit zwei Bänden abgeschlossen ist. 0,001 Prozent der Menschheit gehören zu den sogenannten Katzenmenschen, das heißt sie können sich in eine Katzenart verwandeln. Shingo ist eine normale, schwarze Hauskatze, die mit dem Leoparden Keiichi Kagami seinen Lebenspartner gefunden hat. Eigentlich läuft ihre Beziehung super, vor allem freut es Shingo, dass es so gut im Bett zwischen ihnen funktioniert. Da Shingo sowieso mehr bei Kagami ist, als in seiner eigenen Wohnung, schlägt der attraktive Schauspieler vor, dass Shingo gleich bei ihm einziehen könnte. Dieser ist hin und her gerissen, soll er das Angebot annehmen oder nicht? Nach einem kurzen hin und her und Einblicken in die Gefühlswelt von Shingo entscheidet er sich doch für ein gemeinsames Zusammenleben aber zähmen lassen möchte er sich nicht.

So eine neue Lebenssituation führt aber wiederum auch unweigerlich zu anderen Problemen, die im zweiten Abschnitt „Liebe mich!“ angesprochen werden. Masato steht Shingo noch immer mit Rat und Tat zur Seite und kümmert sich um das Wohlergehen seines Arbeitskollegen. Hauptsächlich ist er aber an der Beziehung zwischen Kagami und Shingo interessiert und wird immer wieder von dem was ihm erzählt wird überrascht. Aber genauso überrascht wie Masato ist auch Shingo, als er nach Hause kommt und auf einmal ein ihm vollkommen fremder Mann im Wohnzimmer sitzt. Als wäre das nicht schon schlimm genug behandelt dieser ihn auch noch wie ein Hausangestellter! Zum Glück kommt in diesem Moment Keiichi nach Hause und die Situation kann geklärt werden. Wie sich herausstellt ist der Fremde Kagamis älterer Bruder, der geschäftlich in Japan zu tun hat. Shingo ist zunächst verwirrt, ihm schwirren so viele Fragen im Kopf herum. Aber auch wenn Kagami ihm Antworten gibt, behält der nächste Tag eine neue Überraschung für ihn bereit, denn im Wohnzimmer ist  nun ein Mini-Kagami! Und als dann auch noch Keiichis Bruder wieder zu Besuch ist und ihm etwas über die Leopardenfamilie erklärt steht die ganze Beziehung zwischen Kagami und Shingo auf dem Kopf. Doch statt zu klären wie es an dieser Stelle weitergeht macht Aya Sakyo einen Schnitt und fängt einen dritten Teil an.

Kuroneko: Fang mich! (Manga)In „Kuroneko: Fang mich!“ geht es ziemlich zur Sache, was man sofort erkennt, wenn man den Manga aufschlägt. Die Farbseiten vermitteln die richtige Stimmung für diesen Band. Doch nicht nur am Anfang sind Seiten ganz in Farbe gehalten, ungefähr in der Mitte, mit dem zweiten Teil, werden die Leserinnen und Leser noch einmal mit Farbseiten überrascht. An sich ist der Band gut ausgewogen, zwar steht der Sex zwischen Kagami und Shingo im Vordergrund, aber man kann auch ein klein wenig Drama in diesem Band finden, das durch den Bruder eingeleitet wird. Außerdem findet man auch lustig dargestellte Szenen, die vor allem durch Masato transportiert werden. Süß gemacht ist auch die kleine Bildergeschichte, die immer am Kapitelanfang und am Kapitelende um je ein Bild erweitert wird.

Fang mich!

Kuroneko: Fang mich!“ ist, wie ich schon angesprochen habe, ein weiterer Teil, aus dem von Aya Sakyo geschaffenen Kuroneko-Universum. Aber auch wenn man die vorhergehenden Bände nicht kennt kann man „Kuroneko: Fang mich!“ sehr gut lesen. Trotzdem ist es empfehlenswert die anderen Teile, in denen es um Shingo und Kagami geht, zu lesen, denn man weiß zwar, dass die beiden ein Paar sind aber wie sich die Beziehung ergeben hat erfährt man hier nicht. Außerdem gibt es in diesem Teil einen Fotografen, der in den vorangegangenen Bänden schon einmal vorgekommen sein muss. Sieht man von diesen Sachen ab könnte man auch hier gut in die Reihe einsteigen. Wer gar nicht genug von dem Requisitenbauer Shingo und dem Schauspieler Kagami bekommen kann und schon beide Bände von „Kuroneko: Fang mich!“ verschlungen hat kann sofort auf den nächsten Teil Kuroneko: Nachtaktiv zugreifen.

Einen Blick ins Buch könnt Ihr bei Amazon werfen.

Vielen Dank für’s lesen, bis zum nächsten Mal!

Makoto

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Eure

Makoto

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Vielen Dank an Egmont Manga für die Überlassung eines Rezensionsmusters.

EMA - Egmont Manga & Anime

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