...Erstellt am 06.04.2017 by Koji 0 Comment

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto (PlayStation 4)

Heute für Euch gespielt:

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto“ aus dem Hause „Bandai Namco Games“ entwickelt bei Cyber Connect 2 (JoJo’s Bizarre Adventure: All Star Battle, Soul Calibur V) nach der Idee von dem japanischen Mangaka Masashi Kishimoto (Karakuri, Bench!).

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto (PlayStation 4)

Die neue Generation?

Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4“ ist ein wirklich gutes Spiel geworden. Die grafische Präsentation ist superb, die Charakterriege groß und die Erzählung in der Story wunderbar episch. Doch damit endet auch die Saga um den Blondschopf Naruto. Dieser bekannte Shounen Manga endete nach Band 72 und einige von euch haben jenen Ninja vielleicht sogar über all die Jahre begleitet. Da wird man ja fast wehmütig. Doch so ganz vorbei ist es noch nicht. Naruto und Co machen Platz für eine neue Generation an Ninjas! Dazu gehört Boruto, der Sohn des legendären Naruto, der in etwaige Fußstapfen treten möchte. Das Ganze schließt sich an den Epilog von Naruto Shippuden an und möchte auf dieser Grundlage eine neue Geschichte erzählen. Neben Boruto gesellen sich auch noch weitere, neue Charaktere an. Einige werden Boruto und Sanada durch das Boruto Vorbestellerpack schon kennen. Hier wird das Ganze aber noch einmal erweitert und mit einer Geschichte verknüpft. Doch lohnt sich diese Boruto Erweiterung für 20 Euro?

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto (PlayStation 4)

Die Ninja Prüfungen

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto“ orientiert sich an den Film „Boruto: The Last“ und bringt uns drei neue Hauptcharaktere, die im Fokus stehen. Dazu gehören Boruto Uzumaki, Sanada Uchiha und Mitsuki. Das ist das Dreierteam, welches wir begleiten dürfen. Ihr Weg zum Ninja beginnt hier aber erst. Will also heißen, dass die Ninja Prüfungen noch anstehen. Hier fühlt man sich als Kenner an nostalgische Momente mit Naruto zurückerinnert. Zugegebenermaßen: Wirklich Neues wird nun nicht erzählt. Die Elemente sowie die Struktur sind allseits bekannt, aber das ist nicht weiter schlimm. Neben den neuen Figuren, gesellen sich natürlich auch die ikonischen Charaktere der Handlung zu. Naruto und Sasuke sind ja nicht einfach verloren gegangen, vielmehr geraten sie durch den neuen Fokus nur in den Hintergrund. Für den Fan reicht das aber aus, zumal dieser neue Weg mit Boruto eben auch neue Charaktere als Impuls benötigt. Der Mix aus erzählerischer Fundierung, Kämpfen und Cutscenes ist auch hier das Mittel.

Während die neuen Ninjas gen Chunin Prüfungen gehen, dafür lernen und trainieren müssen, braut sich im Hintergrund eine neue Bedrohung auf. Ohne Bedrohung wäre das Ninja Leben weitaus weniger interessant und spannend. Auch hier erkennt man erzählerische Parallelen zu Naruto. Das Setting ist durchaus schon verbraucht, aber „Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto“ richtet sich an Fans und als solche nimmt man das eher positiv wahr. Positiv hervorstechend sind die Zwischensequenzen, die dem Boruto Movie teilweise entnommen worden sind. Dies sorgt für einen angenehmen Flair, der die Atmosphäre sehr gut zu unterstützen weiß. Neben dem Haupthandlungsstrang mit den Prüfungen sowie der Anbahnung einer neuen Gefahr, auf die sich unsere Freunde noch einlassen müssen, wird auch die Beziehung zwischen Boruto und seinem berühmten Vater ein Thema. Naruto hat in seiner neuen Position einfach zu viel zu tun, sodass er nicht die Zeit für seinen Sohn aufbringen kann, die er möchte. Dies spiegelt sich in einer weniger harmonischen Beziehung wieder.

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto (PlayStation 4)

Die Erweiterung hat also neue Impulse zu bieten, nutzt dabei aber auch leider viele bekannte Elemente, die recycelt worden sind. Dazu gehört die Spielwelt in Form des Dorfes von Konoha. Dieses ist auch dieses Mal Schauplatz. Dabei erscheint die Struktur, Anordnung sowie visuelle Präsentation dem des Grundspiels verdammt ähnlich aus. Viel Mühe wurde in neue Schauplätze nicht aufgewendet, was schade ist. Wer den Abenteuer Modus schon kennt, der kann sich in etwas vorstellen, wie die Missionen abseits der Hauptmissionen ablaufen. Wir laufen in ein wirklich hübsch gestaltetes Konoha, zerbrechen Kisten, suchen nach Items, bringen Leuten Items oder kaufen neue Sache für die Galerie. Die Abwechslung hält sich dabei in Grenzen, während die Nebenmissionen ziemlich schwach wirken, da man eine Reihe scheinbar sinnloser Aufgaben erfüllen muss. Dies schmälert die Dynamik der Haupthandlung mit ihren schicken Cutscenes. Die Nebenaufgaben sind im großen Maße zwar optional, aber als solche sollen sie auch unterhaltsame Abwechslung bieten. In diesem Fall hat man die Chance verpasst.

Dies ist insofern ein Problem, weil jene Nebenmissionen Inhalt bieten und uns damit eben auch zeitlich beschäftigen. Wer wenige Nebenmissionen absolviert verpasst selbstredlich nichts, aber die Spielzeit dieser Erweiterung verringert sich dann rapide. In etwa zwei Stunden könnte die Boruto Erweiterung durchgespielt sein, was angesichts des Preises von 20 Euro ziemlich dürftig ist. Wer die Nebenmissionen macht und versucht hohe Ränge zu erhalten, der wird um einiges mehr Zeit investieren müssen. Aber die Frage nach der Unterhaltung sowie dem Sinn dahinter muss sich jeder selbst stellen. Qualitativ hochwertig und spielenswert sind derlei Missionen leider nicht. Wer von sich aus aber weiß, dass ihm diese Missionen Spaß machen, der kann bedenkenlos zugreifen. Nach Abschluss der Hauptstory schaltet man noch weitere Events sowie Quests frei. Aus audiovisueller und kampfmechanischer Sicht bleibt alles auf gewohnt gutem Niveau, wie es aus „Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4“ der Fall gewesen ist.

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto (PlayStation 4)

Für die großen Fans

Für leidenschaftliche Fans führt an „Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto“ im Grund nichts vorbei. Man möchte selbstverständlich mehr vom Universum erfahren und die Art und Weise wie die Boruto Geschichte erzählt wird, kann als gelungen bezeichnet werden. Der Wehrmutstropfen liegt vielmehr im Umfang. Wenn man mit den vielen Nebenmissionen nichts anfangen kann, dann ist die Boruto Handlung in etwa zwei Stunden durchgespielt, was angesichts des Preises von 20 Euro recht happig ist. Die Nebenmissionen sind leider sehr generisch gehalten und mit denen des Abenteuermodus des Grundspiels vergleichbar. In Sachen Umfang hätte ich bezüglich der Haupthandlung schon mehr erwartet. Abseits dieses Defizits fügt sich die Erweiterung gut ein. Zwar ist die Anzahl neuer, spielbarer Charaktere überschaubar, aber die Zwischensequenzen innerhalb der Haupthandlung machen viel her und machen Spaß. Wem der Umfang zu wenig ist, der wartet am besten auf ein Angebot. Alternativ gibt es auch eine Komplettversion von „Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto“ mit dem Grundspiel „Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4“, falls ihr dieses noch nicht kennen solltet. 

Naruto Shippuden Ultimate Ninja Storm 4: Road to Boruto (PlayStation 4)

Hier noch das Openening zum Spiel:

Sayonara to dewa mata.

Koji (2014)

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Euer

Koji

 

Vielen Dank an Bandai Namco für die Überlassung eines Download-Vouchers.

Bandai Namco Games

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