...Erstellt am 25.05.2016 by Koji 0 Comment

Love Rookies (Manga)

Heute für Euch gelesen:

Love Rookies“ aus dem Hause „Egmont Manga“ von der japanischen Mangaka Papiko Yamada (Never ever Love, Koi suru Futari no Taion).

Das war es wohl mit dem Chillen?

Die Organisation eines Schulfestes benötigt viel Zeit und kann schon mal anstrengend werden. Welche Programme soll es geben? Wo sollen welche Stände hin und wie sieht es mit der generellen Aufteilung oder der Finanzierung aus? Mitglieder Schulfest-Kommitees werden nach der Schule nicht nach Hause gehen, sondern mit anderen Mitgliedern der Gruppe weiter planen, überlegen und Dinge letztendlich auch umsetzen müssen. Iida liebt es aber zu entspannen, aber wie ist er nur bloß in diese Situation gekommen, dass er nun Mitglied dieses Kommitees geworden ist? Doch nach gewissem Schock beruhigt er sich wieder und ist kurz davor seine Aufgabe gewissenhaft anzunehmen, bis herauskommt, dass sein Partner niemand anderes als Torigoe wird! Ausgerechnet dieser Typ, den er überhaupt nicht leiden kann. Torigoe tut immer so kühl und arrogant, auch wenn er äußerlich wirklich hübsch ist. Kann diese Zusammenarbeit gut gehen?

Love Rookies (Manga)Aus Kälte wird Wärme

Der One Shot „Love Rookies“ erzählt zwei Liebesgeschichten, wobei die gerade vorgestellte im Mittelpunkt steht und den größten Platz im Band einnimmt. Im Grunde können sich Genre-Fans ja schon denken, was aus dieser anfangs eisigen Zusammenarbeit werden wird. Das Zusammenarbeiten wird, trotz einiger Konfliktpunkte natürlich immer enger. Man fängt an seinen Gegenüber besser zu verstehen, sodass auch gewisse Zweifel oder Vorurteile aus der Welt geschaffen werden, bis wieder ein signifikanter Konflikt in das Leben der beiden Protagonisten reinschneit, welches es zu lösen gilt. Diese Yaoi Schablone ist allseits bekannt und „Love Rookies“ macht dementsprechend nichts neu oder anders, aber das muss für den kurzweiligen Lese-Spaß ja auch nicht sein.

Denn die Zielgruppe weiß sehr gut einzuschätzen, was die Erwartungshaltung anbelangt. Ohnehin ist es ja mehr als schwer in einem One Shot eine Geschichte zu erzählen, welche über mehrere Ebenen informiert und ausgedehnt wird. Natürlich möchte man als Leser den einen oder anderen Aspekt näher vertieft haben wollen, aber das ist eben nicht möglich. Daher erscheint „Love Rookies“ auch in Form einer seichten Unterhaltung, was ja auch absolut unserer Erwartung entspricht. Die Charaktere bleiben oberflächlich und auch die Konflikte kommen und gehen wieder schnell, sodass nie eine wirkliche Entwicklung zu erkennen ist. Vielleicht ist das Tempo auch etwas zu schnell, aber das ist alles nicht schlimm. Dies sind schließlich Elemente, die bei einer Kurzgeschichte fast nicht anders zu machen sind.

Also konzentrieren wir uns auf die Dinge, welche die Mangaka überzeugend darstellt. Dazu gehört definitiv die zeichnerische Darstellung. Die Figuren erscheinen weich, filigran und sind eben einfach hübsch. Ihr Zeichenstil mag nicht besonders hervorstechen, aber das, was sie macht, sieht gut aus. Dies gilt natürlich für die handelnden Personen im Manga. Bei den Hintergründen stechen eher Rasterfolien, als wirkliche Hintergrundzeichnungen hervor. Die beiden Hauptcharaktere sind auch von ihrer Charakteristik her gut auseinanderzuhalten. Wie immer gibt es den extrovertierteren Typen mit mehr Charisma und den anderen, der eher kühl, schüchtern sowie ruhig wirkt. Alles bekannt und für den geneigten Boys Love Leser sind die Szenen der Zweisamkeit natürlich die Highlights.

Unbeholfen, aber verliebt

Love Rookies“ bietet als One Shot Manga aus dem Bereich Boys Love genau das, was man erwarten kann. Hübsche Zeichnungen, nette Charaktere und eine seichte Geschichte, die aber Anhänger des Genres unterhalten werden. Hierbei versucht die Mangaka sogar die Entwicklung der Beziehung in den Fokus zu rücken, sodass es neben ruhigen Phasen auch konfliktreiche, aufbrausende Phasen gibt. Natürlich bleiben viele Dinge, aufgrund der Kürze, einfach oberflächlich, doch dies erwarten wir bei einem One Shot im Vornherein auch nicht anders. Als netten Augenschmaus gibt es am Anfang des Bandes zwei Farbseiten, die sich sehen lassen können.

Sayonara to dewa mata.

Koji (2014)

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Euer

Koji

 

Vielen Dank an Egmont Manga für die Überlassung eines Rezensionsmusters.

EMA - Egmont Manga & Anime

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