
Heute für Euch geschaut:
“Summer Wars” aus dem Hause “Kazé” von dem japanischen Regisseur Mamoru Hosoda (Das Mädchen, das durch die Zeit sprang).
Story:
In Japan hat sich die virtuell Welt namens „Oz“ etabliert und nahezu alles ist dort machbar. Die Menschen können innerhalb von Oz als fast frei gestaltbare Avatare allerlei Geschäfte, Spielhallen, Kampfarenen und andere Vergnügungsstätten besuchen.
Ja sogar Behördengänge, Arztbesuche und Bankgeschäfte lassen sich darüber abwickeln, sowie alles Mögliche an Daten von A nach B senden. Die virtuelle Welt Oz ist derart komplex und mit der realen Welt verbunden, so dass sie sogar ihre eigenen Beschützer hat.
Als Ferienjob arbeitet das mathematische Wunderkind Kenji Koiso mit seinem Freund Takashi Sakuma an genau dieser Schutzschicht von Oz, wenn auch nur am äußersten Rand, bis er von der Schulfreundin Natsuki Shinohara angeworben wird um bei den Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag ihrer Großmutter zu helfen.
In Ueda, in der Präfektur Nagano angekommen stellt Natsuki Kenji ihrer Großmutter Sakae Jinnouchi allerdings als Verlobten vor und der schüchterne und gehorsame Kenji spielt das Spiel ohne Gegenwehr mit, da er zuvor von Natsuki vor der Strenge der Großmutter gewarnt wurde. Beim Abendessen lernt Kenji den bereits anwesenden Teil der riesigen Familie kennen und sogar das schwarze Schaf der Familie „Wabisuke Jinnouchi“, Natsukis Onkel.
In der folgenden Nacht bekommt Kenji eine Nachricht in Oz mit einem Zahlenrätsel.
Kenji löst dieses und sendet die Antwort an den Absender zurück. Am nächsten Morgen überlagert die Nachricht das der Sicherheitscode von Oz geknackt wurde und ein Bild vom vermeidlichen Übeltäter (Kenji mit Zensurbalken) alle Medien. Kenjis Account wurde ihm gestohlen und sein Avatar treibt nun als künstliche Intelligenz sein Unwesen in Oz!
Was hat das mit der Familie Jinnouchi, Kenji und Natsuki zu tun? Eine actionreiche und spannende Geschichte beginnt…
Aufmachung:
Der Anime „Summer Wars“ beinhaltet zwei total verschiedene Welten, einmal die futuristischen und abstrakte Welt von Oz und dann die reale Welt mit all ihren Gegebenheiten. Und genau das spiegelt sich in den gezeichneten Bildern der verschiedenen Welten wieder.
Besonders das Anwesen von Sakae Jinnouchi mit relativ wenig Technik, weitläufigen Feldern und sehr viel Grün bildet das komplette Gegenteil zu der virtuellen Welt Oz.
Diese Gegenüberstellung kann man in dem Anime immer wieder erkennen „Menschen- Avatare“, „Natur – virtuelle Umgebung“, aber auch Gemeinsamkeiten bzw. Ursachen-Folge-Ketten bei Verkehrskontrolle, Alarmabwicklung, Telefonabwicklung und und und…
Ebenfalls kann man dem Anime Summer Wars zusprechen so manche ziemliche bildgewaltige Szenen zu besitzen.
Soundtechnisch macht Summer Wars alles richtig! Gute und passende Synchronisation, Soundeffekte und sonstige akustische Untermalung.

Mein Fazit:
Die Geschichte von „Summer Wars“ ist eine ziemlich straff erzählende und actionreiche Geschichte, die selbst in den ruhigeren Momenten einiges an Mitdenken fordert. Die Liebesgeschichte, die bis zum Schluß irgendwie keine richtig ist, das Weltuntergangsszenario und die Familienidylle, alles zusammen genommen, einfach eine wunderbare Kombination.
Die enge und zugleich bedrohliche Verbindung von Oz und der realen Welt bzw. die Abhängigkeit der Welt von Oz ist richtig erschreckend und ziemlich sozialkritisch, aber gerade im krassen Gegensatz zur Natur & der Familienstimmung bei den Jinnouchis einfach ein klasse Idee.
Die Umsetzung passt perfekt und ich könnte mir Summer Wars gar nicht anders vorstellen.
Für alle Facebook-Junkies wie ich einer bin und Fantasy-Anime-Fans ein absolutes Muss, alle anderen lassen sich hoffentlich durch meine Review bzw. anhängendem Trailer überzeugen.
Ggaaaaaaannnnnnzzzzzzz viel Küsse für Euch

Eure
Chibibell
.
Vielen Dank an Kazé für die Überlassung eines Rezensionsmusters von diesem wunderbaren Anime.








[...] japanischen Mangaka Makoto Isshiki (Always Together) von dem bekannten Animationsstudio Madhouse (Summer Wars, [...]
[...] – Egmont Manga & Anime“ von der japanischen Mangaka Iqura Sugimoto (u.a. Manga zu Summer Wars), welche in Zusammenarbeit mit Kazuki Sakuraba in ihrem vorherigen Werk „A Lollipop or a [...]
Ein sehr actionreicher Film, der mit seiner Story und Zeichnungen zu beeindrucken weiß. Was mir leider nicht gefallen hat ist, dass der Film zwar als Gerne Romance enthält, diese aber nicht richtig zur geltung kommt.
Aber ansonsten ein wirklich super Film.
[...] of the Dead“ aus dem Hause „Nipponart“ vom bekannten Anime-Studio Madhouse (Summer Wars, Redline, Yona Yona Pinguin) nach dem Manga (Review) von dem japanischen Autor Daisuke Satō (Red [...]
Hach, Rezensionen müsste man schreiben müssen. Ich hatte leider noch nicht das Vergnügen, den Film zu schauen. Der Text macht aber Lust auf mehr, trotz des hohen Preises :/
Wahh, ich liebe Summer Wars, lass mir auch nächstes Jahr das Zeichen der Familie in den Nacken als Tattoo stechen ;P