...Erstellt am 24.04.2014 by Koji 1 Comment

And we do love (Manga) 00

Heute für Euch gelesen:

And we do love“ aus dem Hause „Carlsen Manga!“ von der japanischen Mangaka Kazumi Ohya (Stand by Me, Love Hour).

Story:

Tomoya ist ein Waise, seit dem seine Mutter, seine einzige Verwandte, gestorben ist. Er ist nun vollkommen auf sich allein gestellt und kommt so gerade durch die Runden, indem er einen Hausmeisterjob ausführt. Dadurch verdient er zwar nicht viel Geld, aber es reicht gerade so für ihn, wobei die Beziehung mit der Nachbarschaft eine ganz wichtige ist. So hat er sich mit Kaname Tsukiyama, eine schon ältere Frau, gut angefreundet, sodass beide immer mal wieder nette Gespräche hatten. Er war oft in ihrem Hause, um der Dame bei der Hausarbeit zu helfen und gemeinsames Essen hatten sie sogar auch schon. Es war eine sehr innige Beziehung zwischen altermäßig vollkommen verschiedenen Menschen, aber diese ist nun vorbei!

Die physisch schwache Kaname ist unglücklich gestürzt und hat sich von den Schäden nicht erholen können, sodass sie gestorben ist. Tomoya war bei dem Stürz dabei und die letzten Worte der älteren Frau war, dass Tomoya ihr Hause bekommen soll. Er habe sich doch so gut um sie gekümmert, obwohl es gar nicht hätte sein müssen, weshalb das ihr Dank sein soll. Für ihn waren es nur die Worte einer verwirrenden Frau, denn es gibt nicht einmal ein Testament. Ungeachtet dessen besucht er Tage nach ihrem Tod das Haus, um die schönen Erinnerungen Revue passieren zu lassen, die ihn zu Tränen rühren, denn es war eine ihm nahestehende Person und solche Personen hat er nicht oft im Leben gehabt. Im Haus selbst entdeckt er einen jungen Mann auf dem Boden schlafen. Wer ist das?

Es ist der Enkel von Kaname, welcher Tomoya dazu auffordert von nun an in diesem Haus mit ihm zu Leben. Diese Option schlägt Tomoya direkt aus, aber nachdem er bemerkt hat, dass Hikaru gesundheitliche Probleme hat, bleibt er, denn ihn zurückzulassen wäre verantwortungslos. Somit leben die beiden von nun an in diesem Haus und lernen sich besser kennen, während Hikaru einige Worte über Kaname verliert.

And we do love (Manga) 01Aufmachung:

And we do love“ kommt mit einer Farbseite daher, die im Boys Love Genre typisch ist. Es zeigt natürlich Tomoya und Hikaru, die vor einem schönen Hintergrund voller Blumen innige Zuneigung zueinander zeigen, wobei Tomoya in dem Fall der zärtlichere von beiden ist, während Hikaru ein markantes Gesicht hat und auch in seinem Auftreten eher cool und gelassen wirkt.

Ohya-sans Zeichnungen überzeugen mit einer weichen Art der Darstellung, sowie einem erhöhten Einsatz von Rasterfolien, die einen leicht verträumten Eindruck vermitteln sollen. Die männlichen Charaktere werden möglichst attraktiv dargestellt und die Mimik in den entsprechenden Gefühlslagen angepasst, um die Szenerie auch emotional wirken zu lassen. Die Hintergründe werden indes nur angedeutet, oder ganz ausgelassen, was dem Manga aber nicht schadet.

And we do love“ konzentriert sich auf die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere, die sich sehr unterscheiden, sich mit der Zeit aber immer näher kommen. So erzählt Hikaru einiges über Kaname, sodass Tomoyas Interesse geweckt wird, wobei auch einige Hintergrundinformationen zu beiden Figuren gegeben werden, um sie ein wenig klarer erscheinen zu lassen. Hierbei kommt aber auch der Witz nicht zu kurz, sodass einige witzige Szenen das Slice of Life Treiben auflockern. Beide Protagonisten erscheinen zu jeder Zeit sympathisch, sodass sich Boys Love Fans auf einige romantische Momente freuen dürfen.

Fazit:

And we do love“ ist ein recht typischer Boys Love Manga in One Shot Format, welcher zwei unterschiedliche Charaktere thematisiert und diese im Verlauf näher durchleuchtet und auch zusammenbringt. Das Szenario ist diesmal aber keine Schule, sodass es nicht vollkommen generisch daherkommt, sondern angenehmer wirkt, wenn es etwas anderes bietet. Man darf letztendlich aber keine tiefgründigen Charaktere, noch eine intensive Handlung erwarten, aber sehr wohl eine unterhaltsame Geschichte für Genre Fans, bei dem auch die romantischen Szenen nicht zu kurz kommen, während der Witz dem Ganzen eine sympathische Note verleiht, sodass man gut und gerne einen Blick riskieren kann, sofern man für solche Mangas etwas übrig hat.

Sayonara to dewa mata.

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Euer

Koji

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Carlsen Manga!

 

Deutsche Ausgabe/German Edition © Carlsen Verlag GmbH * Hamburg 2014

Soshite Bokura wa koi wa Suru © 2012 Kazumi Ohya

One Response so far.

  1. Katrin K. sagt:

    Ich liebe Mangas von Kazumi Ohya. Auch „And we do love“ habe ich bereits gelesen und ins Herz geschlossen. Klar, es geht nichts über Takumi-kun, aber der One-Shot war wieder recht gut =) I like!

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