...Erstellt am 21.11.2013 by RealHeffer 3 Comments

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo 2DS/3DS) 00

Heute für Euch gespielt:

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds“ aus dem Hause „Nintendo“ entwickelt von der hauseigenen Entwicklungsabteilung „Nintendo Entertainment Analysis and Development Group 3“, kurz: Nintendo EAD Group 3 (The Legend of Zelda: Skyward Sword, The Legend of Zelda: The Wind Waker HD) nach der Grundidee von Shigeru Miyamoto (u.a. New Super Luigi U, Pikmin 3).

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo 2DS/3DS) 01

Story:

Langer Zeit nach den Geschehnissen rund um die Legende von dem Triforce, der Sieben Weisen, Zelda, Link und Ganon lebte das Land Hyrule in Frieden.

Ihr seid als der Sohn eines Schmiedes bei eben selbigen in der Ausbildung zu einem Schmied. Doch offenbar schläft Ihr lieber aus, als pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. So auch heute, doch dank Eurem Bruders Gri hält sich Eure Verspätung in Grenzen, der Standpauke Eures Vaters entkommt Ihr dennoch nicht.

Aber halt, da der Hauptmann, Vaters letzter Kunde zwar sein neues Schild mitnahm, aber dafür sein Schwert vergaß, muss die Standpauke aufgeschoben werden und Ihr dürft ihm hinterher gehe und das Schwert abgeben. Natürlich ohne viel Aufsehens, denn Schusseligkeit & Zerstreutheit sind keine gutes Aushängeschild für einen Mann in seiner Position.

Am Schloss angekommen erfahrt Ihr allerdings das der Hauptmann noch einen Abstecher bei Seres, der Tochter des Priesters und eine Nachfahrin der Weisen machen wollte. Also nichts wie weiter zur Kirche, dort angekommen steht Ihr erst einmal vor verschlossener Tür und als Ihr in der Kirche einen Tumult und Hilfeschreie hört bemächtigt Ihr Euch des Schwertes und begebt Euch in den ersten Dungeon, welcher über einen Geheimgang in einem Grab auf dem Friedhof in die Kirche führt.

In der Kirche trefft Ihr dann auf den bösen Zauberer Yuga, welcher Seres in ein Gemälde verzaubert, Euch bewusstlos schlägt und mit dem Seres-Gemälde verschwindet. Als Ihr wieder zu Euch kommt, befindet Ihr Euch wieder in Eurem Haus, in welches Euch der reisende Händler Ravio gebracht hat, welcher Euch darum bittet bei Euch heimisch werden zu dürfen und Euch dafür im Gegensatz ein übel riechendes Armband überlässt.

Damit beginnt Euer Abenteuer rund um Hyrule und die Bedrohung durch den bösen Magier Yuga…

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo 2DS/3DS) 02

Aufmachung:

In dem neuesten Teil der „The Legend of Zelda“-Reihe mit dem Beititel „A Link Between Worlds“  seht Ihr Link bzw. der Held mit Eurem Namen aus einer Draufsicht, die das Spiel nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch die Brücke zum direkten Vorgänger „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ schlagen lässt. Natürlich wurde die Grafik im Vergleich zum Klassiker von damals gehörig aufgebohrt und alles wirkt noch runder, hübscher und eleganter als noch 1992. Dennoch blieben viele Elemente von früher erhalten, die Spieleveteranen wohligen Schauer über den Rücken laufen lässt, wenn man sich erneut in die Gebiete von Hyrule aufmacht. Der 3D-Effekt bietet einen schönen Tiefeneffekt, wirklich spielerelevant ist er allerdings nicht, so dass auch Besitzer des neuen Nintendo 2DS zum Zuge kommen können.

Steuerungstechnisch bittet das Spiel eine liebevoll angepasste Steuerung auf den 3DS bzw. den Touchscreen und das Schiebepad des Gerätes. Das Umherlaufen steuert sich dabei sehr direkt und genau. Zusätzliche Items können über den Touchscreen ausgewählt werden oder auf weitere Buttons gelegt werden. Bzgl. der Items hat sich Nintendo auch etwas Neues einfallen lassen und so findet Ihr die meisten wichtigen Items nicht mehr im Dungeon wo Ihr es braucht, sondern könnt es bei Ravio leihen oder kaufen, je nach Lust und Rubinanzahl. Durch dieses neue System habt Ihr ab einem gewissen Punkt im Spiel (ausreichend Rubine vorausgesetzt) die freie Wahl der Dungeons. Natürlich bekommt Ihr Hinweise darauf welche Items Ihr unbedingt dabei haben solltet. Wer sich übrigens Items leiht, sollte sich auch gewiss sein, dass bei einem Ableben die Items wieder an Ravio zurück gehen und neu geliehen werden müssen.

Serientypisch bleibt Link (oder Ihr) diesmal auch weitestgehend stumm und die Story wird abgesehen von ein paar Schreien, Ausrufen usw. durch Textboxen vorangetrieben. Dafür kommt die sonstige Umwelt durch jeder Menge kleiner Geräusche sehr lebendig und stimmungsvoll rüber. Auch die neu arrangierten bekannten Zelda-Melodien machen das Spiel stimmungsvoll und atmosphärisch.

Eine weitere Neuerung ist die Fähigkeit sich in ein Wandbild verwandeln zu können und damit so einige Hindernisse überwinden , Rätsel lösen oder einfach nur durch Risse in den Wänden spazieren kann. Natürlich ist die eine Spezialfähigkeit, die nicht ewig anhält und so zum Wandlaufen auch eine Portion gutes Timing gehört.

Wer übrigens fleißig mit seinem 3DS spazieren geht kann Spielmünzen sammeln, die man im Spiel selbst dann gegen hilfreiche Tipps eintauschen kann. Es lohnt sich also „The Legend of Zelda: A Link Between Worlds“ und sein Nintendo 2DS/3DS mit sich zu führen.

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo 2DS/3DS) 03

Fazit:

Drei goldene Dreiecke, der bekannte Sound, ich bin zuhause! Als Kind spielte ich an einem verregnetem Wochenende zusammen mit meinem Bruder, der natürlich nur zuschauen durfte, das gerade erschienene „The Legend of Zelda: A Link to the Past“ durch. Auch wenn das ein oder andere Rätsel schon für uns eine harte Nuss war oder mal ein Endgegner etwas länger dauerte, wir bissen uns durch!

Umso mehr freue ich mich jetzt in „The Legend of Zelda: A Link Between Worlds“ wieder durch Hyrule wandern zu dürfen und dabei mal nostalgisch und verträumt aufgehübschtes Altes sehen zu dürfen um ein paar Schritte weiter mich selbst sagen zu hören: Das war früher aber nicht da! Der 3D-Effekt und die Neugestaltung der Welt, welche nun weicher und lebendiger wirkt tun Ihr Übriges um zu bemerken, dass es sich hier um ein neues Abenteuer handelt.

Die neuen Ideen wie das lebendige Wandgemälde oder die Leih-Funktion von Items, aber auch alte Elemente wie das Vorhandenseins einer dunklen Welt, bekannte Schleichwege und Schatztruhen, aber sonstige Anspielungen an weitere Zelda-Titel machen aus dem ersten direkten Nachfolger im Zelda-Universum ein wunderbares für sich genommen erstklassiges Erlebnis.

Neben der Hauptstory dürft Ihr natürlich auch einige Minispiele absolvieren oder Euch der Jagd nach diversen Sammelobjekten widmen, was die eigentlich Spieldauer sehr aufwertet. Vor Allem die Jagdlust nach Herzteilen wird wohl jeden ergreifen!

Einziger Nachteil des Spieles ist wohl das Serien-Neulingen leider ein Teil der zuvor erwähnten liebevollen Anekdoten, Hinweise und Easter Eggs verborgen bleiben, dennoch kann alles der Story ohne Vorkenntnisse verstanden werden.

Wer einen Nintendo 2DS oder 3DS (XL) besitzt muss „The Legend of Zelda: A Link Between Worlds“ besitzen, einzige Ausrede ist wenn man nur Sportspiele oder Casual-Games spielt und nichts mit aufwändigeren Spielen anfangen kann. Doch selbst dieser Zielgruppe empfehle ich es wärmstens in das Spiel hineinzuschnuppern!

The Legend of Zelda: A Link Between Worlds (Nintendo 2DS/3DS) 04

Wie immer zum Schluss noch der offizielle Trailer zum Spiel:

Good Night, Good Fight

.

Euer

RealHeffer

.

Vielen Dank an Nintendo für die Überlassung eines malerischen Rezensionsexemplares.

Nintendo

3 Responses so far.

  1. Martin W. sagt:

    Super ich liebe The Legend of Zelda: A Link to the Past, scheint alles richtig gemacht worden zu sein. Freue mich schon jetzt es selbtst mal spielen zu können, danke für die Review.

  2. […] and Development Group 3“, kurz: Nintendo EAD Group 3 (The Legend of Zelda: Skyward Sword, The Legend of Zelda: A Link Between Worlds) nach der Grundidee von Shigeru Miyamoto (u.a. New Super Luigi U, Pikmin […]

  3. […] and Development Group 3“, kurz: Nintendo EAD Group 3 (The Legend of Zelda: The Wind Waker HD, The Legend of Zelda: A Link Between Worlds) nach der Grundidee von Shigeru Miyamoto (New Super Luigi U, Pikmin […]

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